Glück Auf Manni!
Verfasst: 13.12.2008 22:24
Mit dem Radio-Reporter Manni Breuckmann vom WDR hat heute jemand der Fußballbühne „Tschüss“ gesagt, der die Degeneration des Volkssports Fußball zum Kommerz-Event jedenfalls nicht als Kultkasper mitgemacht hat, wie etwa sein Fernsehkollege Hanschwerner Hansch. Ich habe ihn dafür geschätzt, dass bei ihm das Wichtigste beim Fußball immer (noch) der Fußball selbst war. Das Geschwafel und Geschwurbel zu all den fußballerisch uninteressanten Begleiterscheinungen (Frisur, Letztes Interview in Spott-BLÖD, Freundin als Model, ...) hat er anderen überlassen.
Dafür habe ich ihn gemocht. Und für seine Fähigkeit, ein Spiel kurz und trocken auf den Punkt zu bringen.
Dass sein Fußballherz für Schalke schlägt, hat er nie geleugnet, aber in seiner Arbeit nie raushängen lassen.
Nach 36 Jahren berufsmäßiger Fußballreporterei hat er - mit 57 Jahren – Schichtende. Vielleicht passt jemand wie er, ein Fußballtraditionalist durch und durch, auch wirklich immer weniger in die „schöne neue Fußballwelt“, die uns von unglaublichen Geschäftemachern und Demagogen verpasst werden soll.
Dafür habe ich ihn gemocht. Und für seine Fähigkeit, ein Spiel kurz und trocken auf den Punkt zu bringen.
Dass sein Fußballherz für Schalke schlägt, hat er nie geleugnet, aber in seiner Arbeit nie raushängen lassen.
Nach 36 Jahren berufsmäßiger Fußballreporterei hat er - mit 57 Jahren – Schichtende. Vielleicht passt jemand wie er, ein Fußballtraditionalist durch und durch, auch wirklich immer weniger in die „schöne neue Fußballwelt“, die uns von unglaublichen Geschäftemachern und Demagogen verpasst werden soll.