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Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 14:03
von BMP
Du must es nicht Derby nennen. Ein besonderes Spiel bleibt es trotzdem.

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 14:05
von Roberto
Ja, freuen wir uns auf ein besonderes Spiel und fressen wir nicht alles, was uns dazu bringen soll, zu konsumieren. Bis Sonntag

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 15:00
von REINER
Wir sollten Paulo Rizzo sofort zurückholen, sonst muß der im Winter noch hungern...... :cry:

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 15:00
von Schwede
Hat jemand etwas dagegen wenn die Derby-Kiste in einen anderen Thread ausgelagert wird?

Hat mal gar nix mit Kickers Emden zu tun.

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 15:01
von Roberto
Südschwede hat geschrieben:[...]Derby[...]

Hat mal gar nix mit Kickers Emden zu tun.
Du sagst es! :D

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 15:39
von Sascha12
Gnihihihihi.....

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 16:40
von Zachi
Har Har

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 21:31
von Jens F.1.
Derby:
Bild

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 22:10
von neo
Kickers Emden hat geschrieben:„Ostfriesland Arena“ entsteht am Sielweg
Das Stadion soll 15.000 Zuschauer fassen und kostet rund 20 Millionen Euro

Bisher waren es nur Visionen. Doch jetzt stellten Vertreter der Stadt Emden sowie Kickers-Präsident Engelbert Schmidt konkrete Pläne für ein neues Fußballstadion in Emden, der „Ostfriesland Arena“, während einer Pressekonferenz vor. „Das Stadion wird am Standort Sielweg entstehen“, erklärte Stadtbaurat Andreas Docter. Somit soll das jetzige Embdena-Stadion Stück für Stück umgebaut werden. Verschiedene Kriterien seien im Vergleich zum Alternativ-Gelände, dem Sportpark Barenburg, ausschlaggebend für den Sielweg gewesen, so Docter weiter. „Hätten wir uns für Barenburg entschieden, wäre es beispielsweise nötig, 800 Meter Straße und zwei Autobahnanschlussstellen zu errichten.“ Dieser Kostenfaktor wird nun eingespart. Trotz der Umbaumaßnahmen, die im April 2008 starten sollen, kann der Spielbetrieb weiter aufrechterhalten werden. „Es wird in Modulbauweise gearbeitet, somit steht das Stadion permanent zur Verfügung“, erläuterte Docter. Zunächst soll die jetzige Haupttribüne in Angriff genommen werden. Für die Übergangszeit ist angedacht, mobile Tribünen zu nutzen, um möglichst vielen Zuschauern auch während des Umbaus Platz zu gewähren. In der kommenden Sommerpause erfolgt dann auch die Erneuerung der Spielfläche. Doch ehe der neue Rollrasen verlegt werden kann, soll noch eine Rasenheizung installiert werden.


Die Außenansicht der Arena (zur Vergrößerung auf die Grafik klicken) Die Gesamtkapazität der neuen Arena wird 15.000 Plätze betragen. „Das ist die Mindestgröße der Lizenzauflage für die zweite Bundesliga“, klärte Projekt-Koordinator Nils Andersson auf. „In der neuen dritten Liga benötigen wir auch mindestens 10.000 Plätze.“ Die Aufteilung der Sitz- und Stehplätze bezifferte Andersson mit 80 zu 20 Prozent. Stehplätze sind für die Tribünen hinter beiden Toren vorgesehen, der Gästebereich bleibt auf Nordseehallen-Seite bestehen.

„Dort haben wir durch den separaten Eingang optimale Voraussetzungen für die Trennung der Fangruppen geschaffen“, sagte Andersson. Einen besonderen Augenschmaus soll die Außenansicht der Arena bieten. Getreu dem Kickers-Image der „Deichkicker“ wird rund um das Stadion ein kleiner Deich errichtet, den die Besucher über Treppen hinauf zu den Eingängen bewältigen können.

Zudem kann die wabenähnliche „Außenhaut“ der Tribünen beleuchtet werden. „Das wird der Arena den gewissen Wiedererkennungswert verleihen“, so Andersson. Auch 16 Logen für jeweils zehn bis zwölf Besucher und eine Business-Lounge sind in den Planungen vorgesehen. Was die Umbauten betrifft, hofft Andersson auf den Einsatz von hiesigen Firmen. „Es wäre optimal, wenn wir sagen können, das Stadion wird von Ostfriesen für Ostfriesen errichtet.“ Idealerweise soll die gesamte Fertigstellung 2009 erfolgen.


Die Innenansicht der Arena (zur Vergrößerung auf die Grafik klicken) Entgegen den ersten Vorstellungen des Fördervereins „Ein Stadion für Emden – Ostfriesland“ wird die neue Arena eine reine Sportstätte und keine Multifunktionsarena werden. „Dazu wären weitere notwendige Bedingungen zu erfüllen“, begründete Docter. „Wir machen uns nichts vor – 20 Konzerte im Jahr wird es in Emden nicht geben.“ Aber auch im nun geplanten Stadion könnten andere Veranstaltungen stattfinden. „Wenn es dann nur einmal im Jahr ist, ist das auch in Ordnung“, so Docter weiter. „Einzelveranstaltungen kann es immer geben.“ Klaus van Ahrens, Geschäftsführer des Fördervereins, zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Lösung. „Wir sind natürlich sehr froh, dass man nun aus den Startlöchern gekommen ist. Das ist ein wichtiges, positives Signal. Mit den konkreten Plänen wird es auch für uns leichter werden, mögliche Sponsoren anzusprechen.“
Die Gesamtinvestitionen für das Projekt liegen laut Schmidt bei rund 20 Millionen Euro. „Niedersachsens
Ministerpräsident Christian Wulff hat bereits positive Signale ausgesandt. Darüber hinaus hoffen wir auf private Investoren. Nun heißt es für uns, Vollgas zu geben, auch was die Vermarktung angeht. Wenn wir alle gemeinsam in die richtige Richtung rudern, schaffen wir es auch“, zeigte sich Schmidt zuversichtlich.
Dabei wollten die doch mit so großer Sicherheit ein so tolles Stadion bauen...

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 22:13
von KnallErbse
Aber nur, wenn sie alle in die gleiche Richtung rudern.

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 22:16
von BMP
Von wann ist der Artikel?

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 22:23
von Fussballgott
neo hat geschrieben:
Kickers Emden hat geschrieben:„Trotz der Umbaumaßnahmen, die im April 2008 starten sollen, kann der Spielbetrieb weiter aufrechterhalten werden. „
Also wohl mindestens Anfang 2008! ;)

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 22:58
von VeschperMojo
.

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 16.11.2009 23:34
von Godzilla77
Die ersten drei Backsteine der ashampoo-Arena werden Namen ehemaliger Nordklubs tragen, die es dann nicht mehr gibt. Atlas, GÖ05 und Kickers Emden. Wobei letzterer auf der Schwelle zur Toilette eingelassen wird.

Normalerweise würde ich dem BSV alle Daumen drücken zumindest der Insolvenz zu entgehen. Aber was in den letzten Jahren, und insbesondere in der Zeit, als uns das Wasser bis zum Scheitel stand, aus Emden zu bzgl. des VfB zu hören war sorgt dafür, dass mir das "Schicksal" dieses Klubs am kalten Kaffee vorbeigeht.

Große Fresse und kleines Portemoinee hatte wir hier auch mal, aber eine Portion Demut und Einsichtigkeit hat uns den Arsch gerettet. Davon ist der BSV ja offensichtlich noch Meilenweit entfernt.

Aber Emden bleibt ja am Ende wenigstens noch der Ottifant...

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 17.11.2009 00:55
von Schwede
Godzilla77 hat geschrieben:Die ersten drei Backsteine der ashampoo-Arena werden Namen ehemaliger Nordklubs tragen, die es dann nicht mehr gibt. Atlas, GÖ05 und Kickers Emden. Wobei letzterer auf der Schwelle zur Toilette eingelassen wird.
Du hast Dir gerade ne Tasse Bier verdient. Bild

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 17.11.2009 08:30
von Dirstar
Ich find's trotzdem schade! Wie eigentlich immer wenn ein Fußballverein heruntergewirtschaftet wurde.
Außerdem ist in Emden sowieso schon trauer angesagt. Die Nordseewerrke stehen dort ja auch vor dem Aus!


Bei Schalke muss ich mir das dann nochmal gründlich überlegen

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 17.11.2009 09:37
von Feuerlein
Das zittern geht weiterAngry_new

Fußball: Kickers Emden steht vor Konkurs
Oberliga: Finanzlücke von 375 000 Euro / Emden will Insolvenz umgehen

wrs Ostfriesland. Die finanzielle Lage von Fußballoberligist Kickers Emden ist bedrohlich. Der Verein ist klamm, es droht der Konkurs. In der Kasse klafft gegenwärtig ein Loch von 375.000 Euro. Diese Zahl bestätigte Kickers-Präsident Horst Jelbke den ON am Montagmittag. Nach ON-Informationen ist das Minus nur die Spitze des Eisberges. Über die Höhe der Schulden wird spekuliert. Hinter den Kulissen wird über eine Größenordnung von bis zu zwei Millionen Euro gesprochen. Dieser Umfang wird offiziell von Vereinsseite nicht bestätigt. Grund: Der Kassensturz des neuen Präsidiums ist noch nicht abgeschlossen. Unterlagen vom alten Präsidium fehlen oder sind unvollständig.

Gestern Abend kam das Präsidium zusammen, um Lösungen für die Finanzprobleme zu finden. Nach knapp zwei Stunden Diskussion fiel die Entscheidung. Vorerst soll kein Insolvenzverfahren beantragt werden. Kickers-Chef Horst Jelbke hofft auf eine Lösung zwischen Verein und den Gläubigern.

„Emden ist ein Traditionsverein mit guter Jugendarbeit. Es muss bei Kickers weitergehen.“

Dazu will er auch mit dem alten Präsidium sprechen, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden. Dafür ist heute Nachmittag ein Termin anberaumt. Ob es zum Insolvenzverfahren kommt, soll die Mitgliederversamlung am 3. Dezember entscheiden. Ein Insolvenzverfahren hätte für den Spielbetrieb gegenwärtig noch keine Auswirkungen. Das bestätigte Ralf Serra aus der Rechtsabteilung des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) auf ON-Nachfrage.

„Auch wenn die Insolvenz beim Amtsgericht beantragt wird, hat das rechtlich keine Auswirkungen auf den Spielbetrieb. Solange bis der vorläufige Insolvenzverwalter das Verfahren eröffnet oder nicht.“ Bis dahin könne viel Zeit vergehen, sagte Serra.

Blick zurück. Am 23. Mai schloss Kickers Emden die erste Saison der 3. Liga mit dem 6. Rang ab. Keine drei Wochen vergehen und das Präsidium um Clubchef Engelbert Schmidt erklärt öffentlich am 11. Juni den Rückzug aus der 3. Liga. Dem Verein fehlt das Geld, um die Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu erfüllen. Der geforderte Stadionumbau ist nicht umsetzbar. Emden verzichtet auch auf das Startrecht für die Regionalliga, weil auch dafür das Geld nicht reicht und wird in der Oberliga eingruppiert. Der Neustart in Liga 5 erhält im Vorfeld einen dicken Dämpfer. Kickers nimmt aus dem Abenteuer 3. Liga rund 600000 Schulden mit in die neue Saison. Offen sind noch Gehaltszahlungen aus Mai und Juni. Der Engpass wird mit einem Kredit in Höhe von 400000 Euro überbrückt. Geldgeber ist die vereinseigene Stadiongesellschaft. Sie besorgt sich einen Kredit. Sportlich fasst die neue Mannschaft unter dem neuen Trainer Johann Lünemann Fuß. Nach 13 Spielen rangiert die Elf auf Rang sieben. Die Mannschaft liegt auf Kurs. Die Verantwortlichen fordern die Qualifikation für die neue eingleisige Oberliga. Dafür ist Platz acht notwendig. Am 20. Oktober bahnt sich der Wechsel in der Chefetage von Kickers Emden an. Der Aufsichtsrat spricht sich für den Auricher Horst Jelbke als Nachfolger von Engelbert Schmidt aus.

Jelbke stellt Anfang November dem Kontrollgremium die Führungsmannschaft vor. Dazu gehören Günter Schmaler (2. Vorsitzender), Jakob Oltmanns (Schatzmeister), Carina Hildebrandt (Öffentlichkeitsarbeit). Die sportliche Leistung bleibt bei Rainer Bruns. Der Aufsichtsrat nickt den Personalvorschlag ab. Die erste große Aufgabe des Präsidiums ist der Kassensturz. Er bringt neue Finanzlöcher hervor. Die Krise nimmt ihren Lauf.
Ostfriesische Nachrichten
Online-Ausgabe vom 16.11.2009; 22:00:00 Uhr

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 17.11.2009 11:31
von cody
hoffentlich wird wenigstens der dollarthafen endlich mal gebaut

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 17.11.2009 11:37
von Dirstar
Wenn das passiert kann Meppen ja wieder hoffen wa!? 8)

Re: Kickers Emden evtl.Insolvenz noch heute

Verfasst: 17.11.2009 12:49
von sehr alter VfB Fan
Aus dem Emdener forum!!


Was denn nun??

Insolvenz führt zum sportlichen Abstieg

Bei Eröffnung des Verfahrens muss Kickers die Oberliga verlassen

Derzeit strebt der BSV Kicker Emden die Qualifikation für die neue eingleisige Fußball-Oberliga an. Sollte in naher Zukunft ein Insolvenzverfahren tatsächlich eröffnet werden, muss sich der BSV von diesem Ziel verabschieden. "Dann hat das einen Zwangsabstieg zur Folge", sagt Ralf Serra, der Rechtsexperte des NFV. "So steht es ausdrücklich in der Spielordnung." Dieses würde alleine den Abstieg für die Oberliga-Mannschaft zur Folge haben, "Es trifft nur die jeweils höchste Mannschaft eines Klubs", sagt Ralf Serra.