Re: Internationaler Fußball
Verfasst: 25.06.2008 07:49
Oh ja! Lateinamerikanischer Fussi hat was. Urlaub kann so schön sein.
stadionwelt.deHöchste Geldstrafe in der Geschichte der J-League
Kürzlich ist der japanische Spitzenclub Urawa Red Diamonds mit einer hohen Geldstrafe von fast 120.000 Euro belegt worden. Medienberichten zufolge war das die höchste jemals in der J-League ausgesprochene Geldstrafe. Der Grund waren Fanausschreitungen.
Beim Heimspiel gegen den Rivalen Gamba Osaka im Mai hatten etliche Anhänger der Reds im mit 57.000 Zuschauern gut gefüllten Saitama Stadion in den Gästeblock zu gelangen, indem sie versuchten die Blocktrenunngen niederzureißen. Aufgrund einer vermeintlich falschen Entscheidung des Schiedsrichters war die Stimmung aufgeheizt. Zudem waren von den Gamba-Fans bereits vor der Partie angeblich mit Wasser gefüllte Ballons und Plastikflaschen in Richtung des gegnerischen Anhangs geworfen worden. Nach Spielende wurde der Ausgang des Gästebereichs von nach Angaben des Vereins etwa 10.000, heimischen Fans blockiert. Etwa 800 Fans aus Osaka mussten bis zu dreieinhalb Stunden warten, bevor sie die Heimreise antreten konnten.
Während sich beide Clubs für das Verhalten ihrer Fans entschuldigt haben, wird im Land der aufgehenden Sonne mittlerweile über Hooliganismus-Probleme und den weiteren Umgang damit diskutiert. Die J-League hat die Urawa Red Diamonds in der Folge mit einer Geldstrafe von 20 Millionen Yen belegt. Der Club selber sieht sich in der Schuld, die Vorkommnische nicht verhindert zu haben. Nun wird über die Erweiterung einer Puffer-Zone zwischen den Blöcken und die Einführung eines Ordnungsdiensts nachgedacht. Osaka muss um die 90.000 Euro bezahlen. (Stadionwelt, 27.6.2008)
Sport1.deDer polnische Verband PZBN hat am Dienstag erneut einen Erstligisten wegen Korruption zum Zwangsabstieg verurteilt.
Korona Kielce muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten und wird zudem mit einem Sechs-Punkte-Abzug und einer Geldstrafe in Höhe von 20.500 Euro bestraft.
Nachdem auch Widzew Lodz, Zaglebie Lubin und Zaglebie Sosnowiec unfreiwillig in die 2. Liga müssen, steht der PZPN vor der Wahl, den Ligastart zu verschieben oder mit weniger als 16 Mannschaften zu spielen.
Wer hätte das gedacht?Sport1.de hat geschrieben:Der polnische Verband PZBN hat einen wegen Korruption verurteilt.
Sport1.deDer englische Erstligist Manchester City hat sich für eine Rekordablöse die Dienste von Supertalent Jo gesichert.
Die "Citizens" nahmen den 21 Jahre alten Stürmer aus Brasilien, der bislang für ZSKA Moskau spielte, für vier Jahre unter Vertrag.
Die genaue Höhe der Ablöse wurde nicht benannt, der Verein bestätigte jedoch, dass diese über der bisherigen Klub-Rekordmarke von 25,8 Millionen Euro liegt.
http://www.spox.com/de/sport/fussball/i ... arino.htmlDrei Weltmeister für San Marino
Dienstag, 08. Juli 2008
Schumi in die Champions League
München - Eine Rentnertruppe, ausgerechnet aus der Fußball-Hochburg San Marino, schickt sich an, in der Champions League für Furore zu sorgen. Neben zwei ehemaligen Weltmeistern aus Brasilien soll auch Formel-1-Star Michael Schumacher mit von der Partie sein.
Societa Sportiva Murata heißt das Projekt aus dem Zwergstaat an der Adria. Der Klub führte über Jahre hinweg eher ein Schattendasein in der ohnehin schon schattigen Serie A1 in San Marino. Dann entschied sich Ex-Roma- und Ex-Milan-Stürmer Massimo Agostino im besten Fußballer-Alter von 42 Jahren, seine Stiefel fortan in Murata, unweit seiner Geburtsstadt Rimini, zu schnüren.
Agostini führte den Verein auf Anhieb zum ersten Titel, und Murata durfte als erste san-marinesische Mannschaft an der Quali zur Champions League teilnehmen.
Comeback mit 42 Jahren
Agostini übernahm nun auch den Trainerposten und landete den ersten Transfer-Coup. Als Mitglied der italienischen Beach-Soccer-Mannschaft gelang es ihm, den Brasilianer Aldair, ebenfalls dem Strandfußball verfallen, zu einem Comeback auf Rasen zu bewegen.Noch heute gilt Aldair als einer der besten Abwehrspieler, die Brasilien je hervorgebracht hat. Zwischen 1989 und 2000 absolvierte er 81 Länderspiele für die Selecao und war eine der Stützen der Weltmeistermannschaft von 1994. Über ein Jahrzehnt lang prägte er auch den italienischen Fußball als Abwehrchef des AS Rom.
2007, im Alter von 42 Jahren, kehrte Aldair auf die Bühne des europäischen Fußballs zurück - ausgerechnet in San Marino. Zwar unterlag er mit Murata in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League knapp gegen den finnischen Vertreter aus Tampere. Doch der ehemalige Weltmeister hatte Blut geleckt.
Aldair lockt Romario
Am Rande des Abschiedsspiels für den ehemaligen Roma-Spieler Hidetoshi Nakata in Tokio erzählte er seinem legendären Landsmann Romario, ebenfalls Weltmeister von 1994, von dem Projekt. Und setze ihm offenbar tatsächlich einen Floh ins Ohr.
Am 15. und am 23. Juli trifft Murata erneut in Runde eins der Champions-League-Quali auf den schwedischen Meister IFK Göteborg, und zumindest im Rückspiel soll der 42-Jährige Romario auflaufen.
Schumi als Rechtsaußen
Geht es nach Coach Agostini, soll er dabei sogar weitere prominente Unterstützung erhalten: Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher soll sich angeblich bereit erklärt haben, dem Fußball-Zwerg unter die Arme zu greifen.
Schumacher hat sein Talent am Ball immer wieder in diversen Benefiz-Spielen unter Beweis gestellt und kickte zwischenzeitlich für den Schweizer Drittligisten FC Echichens II. Für Murata aber soll er in erster Linie die PR-Maschine ankurbeln."Sollte die Sache mit Schumacher und Aldair klappen, wäre das ein riesiger Prestige-Gewinn. Für unsere Mannschaft und für San Marino", sagt Agostini.
"Deshalb werden wir alles dafür tun, auch wenn es viel bürokratischen Aufwand bedeutet", so der mittlerweile 44-Jährige weiter: "Es wird sehr, sehr schwer, aber vielleicht schaffen wir es, die beiden zumindest für das Rückspiel zu bekommen."
Eine Rentnertruppe in der Champions League, ein Formel-1-Star in der Königsklasse, Romario auf Torejagd und Aldair als Abwehrchef. Das klingt charmant und macht San Marino zumindest für einen Tag zu einer europäischen Fußball-Hochburg.
Stefan Moser
http://www.ftd.de/sport/fussball/news/384131.htmlWM 2010: Blatter hält Ausschau nach Ersatz
Laut FIFA-Präsident Joseph Blatter stehen drei Länder als Ersatz bereit, falls Südafrika es nicht schaffen sollte, die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auszurichten.
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